27.11.2009, Dresden/Aulendorf/Herrenberg - Auf geht's, ab geht's, drei Tage wach!

Das Wochenende beginnt für uns ungewohnt früh; bereits Donnerstag Abend fahren wir nach Dresden, um Freitag Morgen "fit" zu sein für die Pressekonferenz zur Vorstellung des "Fairbeats"-Samplers , auf dem neben uns u.a. auch Silbermond zu hören sind. Alles andere als fit, spielen wir zwei Songs in der kleinen Runde geladener Gäste und Pressevertreter, bevor wir uns eilig aufmachen nach Aulendorf. Unterwegs holen wir noch unsere brandneuen Merch-Goodies, süße zen zebra-Beutelchen, ab. Aulendorf ist uns wohlgesonnen, wir konzertieren innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal. Fast schon unheimlich heimatlich hier. Heute hat Tatjana Geburtstag. Wir unterbrechen um Mitternacht für obligatorische Happy-Birthday-Gesänge und trinken nach dem Konzi auf Tati. Hoch soll sie leben. Am nächsten Tag die Premiere: zen zebra gehen wandern. Die Stadtkinder in der Natur. Wir, der wir fast vergessen hatten, wie eine Buche aussieht, stehen vor dem pittoresken Antlitz unserer Mutter und ihrer reichen Schätze und laben uns an der Vielfalt und unberührten Anmut. Max und Ecke, der Herr der Regler, sind so begeistert, sie laufen sogar eine Extrarunde und darüber hinaus auch Gefahr, beste Tourkumpels zu werden...
Nun aber auf nach Herrenberg! Hier spielen wir im Jugendhaus, haben Spaß mit "alten Kumpels", den Jungs von Big Spin, aber die Veranstaltung verzögert sich so arg, dass wir irgendwann gegen halb 3 vor den 25 verbliebenen Zuschauern spielen. Immerhin, ihnen scheint's zu gefallen. Wir, wahlweise schlaf- oder betrunken, bauen uns Betten aus Sesseln und Sofateilen zusammen. Yannick, ein bis oben hin zugedröhnter Skater aus dem Jugendhaus, darf mit seinem Kumpel zum Abendabschluss zur Deathmetal/Grindcore-Jam ran und sie schaffen es binnen 5 Minuten, letzte Zuhörer und selbst den Techniker zu vertreiben. Reicht ja auch irgendwann, nach gefühlten 24 Stunden Musik. Anders denken die HipHop-Jungs von der Bar. Sie stürmen jetzt den Konzertraum und drehen voll auf. Irgendwann um 5. Schlaf ist Luxus, Baby!

TOILETTENBESCHRIFTUNG: Charlie Brown & Lucy van Pelt [YAY, endlich hat sich diese Kategorie mal gelohnt...]

ZITAT DES ABENDS: "Ich war nur zweimal in meinem Leben im Krankenhaus, bei meiner Geburt und als ich 'nen Herzstillstand hatte" Yannick, dessen abendliche Prahler- und Laberei eine Zitatsammlung verdient hätte.

Posted by Stefan

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